Veröffentlicht am Schreibe einen Kommentar

Lapislazuli: Herkunft, Wirkung, Aussehen

Die Steine, die wir in unseren Charm Catch Armbändern verarbeiten, sind allesamt Natur- oder Halbedelsteine. Sie unterscheiden sich nicht nur in Farbe, Struktur und Beschaffenheit, sondern auch in der Bedeutung und Wirkung, die ihnen zugeschrieben wird.
In unserer Blog-Reihe „Welt der Steine“ stellen wir nach und nach alle Steinarten vor, die wir bei Charm Catch verarbeiten, und geben einen Einblick in ihre wichtigsten und spannendsten Eigenschaften.


Der Lapislazuli

Lapislazuli zählt zu den ältesten bekannten Schmucksteinen der Menschheitsgeschichte und wurde bereits vor mehreren tausend Jahren verarbeitet. Streng genommen handelt es sich nicht um ein einzelnes Mineral, sondern um ein Gesteinsgemenge, dessen Hauptbestandteil Lazurit ist. Charakteristisch ist seine intensive, tiefblaue Farbe, oft durchzogen von goldfarbenen Pyrit-Einschlüssen.

Der Name „Lapislazuli“ stammt aus dem Lateinisch-Arabischen und bedeutet sinngemäß „blauer Stein“.


Woher kommt der Lapislazuli?

Lapislazuli wurde bereits im alten Ägypten hoch geschätzt und zu Schmuck, Amuletten und sogar als Pigment verarbeitet. Das berühmte Ultramarin-Blau in der Kunst der Renaissance wurde aus gemahlenem Lapislazuli gewonnen.

Die bedeutendsten und qualitativ hochwertigsten Vorkommen liegen bis heute in:

  • Afghanistan (Badachschan)
  • Chile
  • Russland
  • Pakistan

Afghanischer Lapislazuli gilt als besonders hochwertig, da er eine intensive blaue Farbe mit nur wenigen weißen Adern aufweist.


Wie sieht Lapislazuli aus?

Lapislazuli zeigt sich in tiefem Ultramarin- bis Königsblau. Häufig sind goldfarbene Pyrit-Einschlüsse, die dem Stein ein edles, lebendiges Funkeln verleihen. Weiße Adern aus Calcit können ebenfalls vorkommen, mindern jedoch bei starkem Auftreten den Wert des Steins.

Lapislazuli ist in der Regel opak, also nicht durchscheinend, und besitzt eine glatte, matte bis leicht glänzende Oberfläche. In der Schmuckverarbeitung wird er häufig zu Perlen, Cabochons oder Anhängern geschliffen.


Wie ist der Lapislazuli beschaffen?

Mit einer Mohshärte von etwa 5 bis 5,5 ist Lapislazuli ein vergleichsweise weicher Schmuckstein. Er sollte daher vor Stößen, Kratzern und aggressiven Reinigungsmitteln geschützt werden. Auch längerer Kontakt mit Wasser oder Chemikalien kann seine Oberfläche angreifen.

Lapislazuli ist empfindlich gegenüber Säuren und sollte nicht im Ultraschallbad gereinigt werden.


Wie wirkt der Lapislazuli?

Lapislazuli gilt als Stein der Wahrheit, Weisheit und Selbsterkenntnis. Er soll dabei helfen, die eigene innere Stimme wahrzunehmen und klar zu kommunizieren. Besonders dem Sternzeichen Schütze wird Lapislazuli häufig zugeordnet.

Ihm werden unter anderem folgende Wirkungen nachgesagt:

  • fördert Ehrlichkeit und Selbstreflexion
  • stärkt Intuition und geistige Klarheit
  • unterstützt Kommunikationsfähigkeit und Ausdruck
  • hilft bei innerer Unruhe und Stress
  • soll das Selbstbewusstsein stärken

In der Chakrenlehre wird Lapislazuli vor allem dem Halschakra und dem Stirnchakra (Drittes Auge) zugeordnet.


Fälschungen

Lapislazuli-Imitate bestehen häufig aus gefärbtem Howlith, Jaspis oder Glas. Besonders intensiv gleichmäßige Blautöne ohne natürliche Einschlüsse können auf eine Fälschung hinweisen. Echte Lapislazuli-Steine zeigen meist Pyritsprenkel und leichte Unregelmäßigkeiten.


Warnhinweis

Die Edelsteinmedizin darf nur als unterstützende Maßnahme eingesetzt werden. Eine medizinische Wirkung von Edelsteinen ist wissenschaftlich nicht belegt. Bei anhaltenden oder unklaren Beschwerden sollte stets ärztlicher Rat eingeholt werden.

Unsere Produkte aus Lapislazuli

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert